…

Jubiläum: 30 Jahre GIFs

Onlinekommunikation ohne GIFs ist längst nicht mehr denkbar. Die kleinen Animationen feiern heuer ihren 30. Geburtstag und gehören damit zum alten Eisen des Internets.

Die Geburtsstunde der GIFs liegt im Mai 1987. Damals entwickelte der Informatiker Steve Wilhite ein neues Dateiformat, das ursprünglich zur statischen Bildanzeige gedacht war, mit dem man aber auch Animationen auf Webseiten abbilden konnte. GIF steht für „Graphics Interchange Format“ und bezeichnet Bilder, die im Grunde nach dem Daumenkino-Prinzip aneinandergereiht sind. In den 90er-Jahren eroberten die GIFs das Internet – egal ob in bewegter Form oder einfach transparent, um etwa ein Logo mit einem Seitenhintergrund zu kombinieren.

Mit dem Aufkommen von Flash und anderen Technologien in den 2000ern verschwanden GIFs zunehmend aus dem Web-Alltag. Lediglich auf Meme-Seiten und Foren blieben die kurzen Animationen nach wie vor beliebt. Ihr großes Revival feierten GIFs mit dem Aufschwung der Messenger-Dienste, wie etwa bei Facebook oder WhatsApp. Zusätzlich zu Text und statischen Emojis bieten GIFs hier die Möglichkeit, viele verschiedene Reaktionen und Emotionen visuell zu kommunizieren. Facebook und andere soziale Netzwerke ermöglichen mittlerweile auch die Verwendung von GIFs in normalen Beiträgen und Kommentaren, was die Onlinekommunikation vielfältigter macht.

Wie Unternehmen GIFs in der Kommunikation mit ihren Zielgruppen nutzen können, haben wir hier bereits erklärt.

Übrigens: Ob man GIFs nun als „Gif“ oder „Jif“ ausspricht, ist selbst nach 30 Jahren noch nicht vollständig geklärt.