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Österreich nimmt Digitalisierung nur teilweise ernst

Ein Drittel der österreichischen Unternehmen nimmt die Digitalisierung nicht ernst und sieht keinen Investitionsbedarf im digitalen Bereich. Zu diesem Ergebnis kommt der Kreditschutzverband von 1870. Vorreiter in Sachen Digitalisierung ist Vorarlberg. 

Der Kreditschutzverband KSV 1870 befragte rund 1.000 österreichische Firmen – davon rund 40 Prozent Kleinstfirmen – zum Thema Digitalisierung. Die Ergebnisse zeigen, dass der digitale Wandel in Österreich noch zu wenig ernst genommen wrid: Obwohl drei von vier Firmen davon ausgehen, dass die Digitalisierung sie betreffen wird, sieht ein Drittel der befragten Unternehmen derzeit keinen Bedarf, in die Anpassung an die Digitalisierung zu investieren.

Vorarlberg ist Vorreiter
Die Studie zeigt aber auch, dass Vorarlberg digitaler denkt, als der Osten Österreichs: 92 Prozent der befragten Vorarlberger sind sich der Veränderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, bewusst und erwarten, dass ihr Geschäft dadurch beeinflusst wird. Laut dem KSV hängt dieses Ergebnis auch mit den bewusstseinsbildenden Maßnahmen der Vorarlberger Wirtschaftskammer zusammen.