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Adidas testet: Schuhsohlen aus dem 3D-Drucker

Mithilfe der neuesten Technik fertigt Adidas seinen neuen Sportschuh künftig schon nach Stunden statt nach Monaten. Doch was für Vorteile bringt so eine Produktion mit sich?

Schon seit einer Weile probiert sich Adidas unter anderem an neuen Produktionsmethoden aus, um für die Zukunft gerüstet zu sein. Im deutschen Ansbach entsteht die neue Speedfactory, in der ihre neueste Vision Gestalt annimmt. Adidas plant noch dieses Jahr die Lieferung der ersten 5.000 Sneaker-Serienmodelle aus dem 3D Drucker.

Flexiblere Reaktion auf Trends

Die Produktion der Schuhsohlen mit dem 3D-Drucker funktioniert nicht nur um einiges schneller, sie soll vor allem einem Aspekt dienen: Flexibler auf Trends und Kundenwünsche reagieren können. Der Prozess zwischen dem Entwurf eines Schuhs und dem Moment, in dem er zum ersten Mal im Regal steht, dauerte bisher 18 Monate. Die Speedfactory soll diesen Herstellungsprozess zukünftig maßgeblich beschleunigen.

 

Individuelle Schuhsohlen aus dem Drucker

Auch Maßanfertigung macht der 3D-Drucker möglich: Jeden Punkt der Sohle kann die moderne 3D-Technik beeinflussen. Personen, die beispielsweise beim Laufen einknicken und mehr Stabilität an der Fußinnenseite brauchen, können sich in Zukunft über individuelle Schuhsohlen aus dem Drucker freuen: Anhand vorliegender Bewegungsdaten wird die Beschaffenheit der Sohle maschinell angepasst. So produziert der 3D-Drucker nicht nur Massen in Rekordzeit, sondern ermöglicht auch das Eingehen auf individuelle Bedürfnisse.

Der 3D Drucker stößt bei immer mehr Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen auf Begeisterung – der Markt explodiert. Präzise und hochwertige Produkte in kurzer Zeit zu relativ geringen Kosten produzieren – die moderne Technologie macht’s möglich.

 

Mehr über den Boom des 3D-Druckers und der neuen Adidas Sneaker-Fabrik lesen Sie beim Handelsblatt, bei t3n oder futurezone.

Bildquelle: Unsplash