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Black Friday: Shoppen im Internet statt im Geschäft

Das alljährliche Shopping-Spektakel verlagert sich immer mehr vom Handel ins Internet.

Thanksgiving und der folgende Brückentag Black Friday läuten in den USA traditionell das für den Handel wichtige Weihnachtsgeschäft ein. Bilder, wie hunderte Kunden Geschäfte stürmen, werden jedoch jedes Jahr weniger. Anders als früher stürzen sich die Käufer nämlich mittlerweile weniger auf die traditionellen Ladengeschäfte, sondern sind vom heimischen Sofa aus auf Schnäppchensuche. Laut futurezone haben sich die Online-Umsätze der Händler am Black Friday gegenüber dem Vorjahr um 23 Prozent gesteigert und die Marke von sechs Milliarden Dollar geknackt.

Onlineumsatz steigt

Immer mehr Kunden ziehen das Internet dem klassischen Ladenbesuch vor. Der beliebteste Einkaufszeitraum im Internet lag dabei zwischen 21.00 und 22.00 Uhr. Diese Entwicklung zwingt Händler dazu, ihren Onlinehandel zu verbessern bzw. sich überhaupt einen anzuschaffen. Zahlen der Analysefirma RetailNext zufolge fielen die Umsätze in den klassischen Läden am Feiertag Thanksgiving und am Black Friday um vier bis sieben Prozent, das Kundenaufkommen um fünf bis neun Prozent.

So sieht es in Österreich aus

Auch in Europa ist der Black Friday längst angekommen. Die Händler werben im Internet, in Fußgängerzonen, Newslettern und Einkaufszentren mit Rabatten um die Aufmerksamkeit der Kunden. In Österreich wurde der Samstag nach dem Black Friday bereits zum Weihnachtsgeschäft gezählt. Die beiden Tage seien heuer zusammengefallen – die Bilanz fiel aber „verhalten“ aus, so die Wirtschaftskammer.

In Deutschland hingegen dürfte sich der Umsatz um 15 Prozent gesteigert haben.

 

Mehr Infos zum Black Friday findest du bei medianet.at oder beim Standard.

Photo by Daniel von Appen on Unsplash