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Der smarte Lebensmittelmitteleinkauf

In New York bereits groß im Kommen: Smarte Einkaufswägen, die dich durch die Regale führen, deine Einkäufe dokumentieren und Ratschläge zu Rezepten und Rabatten geben.

Jeder kennt’s: Der Supermarkt hat wieder einmal willkürlich die Regale umgestellt und plötzlich irren die Kunden planlos durch die Gänge. Liegt dann endlich alles Benötigte im Wagen, muss man sich meist auf lange Warteschlangen an der Kassa gefasst machen. Den, vor allem am Wochenende, nervenaufreibende Einkaufsprozess haben sich seit einiger Zeit zahlreiche Entwickler und Start-ups zur Aufgabe gemacht. Sie möchten das Einkaufen angenehmer gestalten und setzen dabei auf künstliche Intelligenz im Einkaufswagen. In New York und Japan ist diese Entwicklung bereits in den Supermärkten angekommen.

Mission: Angenehmer einkaufen

Die smarten Einkaufswägen sollen nicht nur Warteschlangen auflösen, sondern auch den Kunden durch das Geschäft lotsen. Er zeigt gezielt an, wo bestimmte Produkte im Regal zu finden sind. Darüber hinaus können die einzelnen Produkte auch von anderen Käufern bewertet werden. Durch das Erkennen der Einkaufsgewohnheiten kann der Supermarkt außerdem gezielte Rabattaktionen auf den Käufer zuschneiden. Und sollte das gewünschte Produkt mal nicht verfügbar sein, kann der Händler es dem Kunden zu einem späteren Zeitpunkt nach Hause liefern – sofern das Geschäft diesen Service anbietet. Soweit in der Theorie – in New York hat ein Startup bereits einige Teile dieses Vorhabens umgesetzt.

„Make Shopping Magic“

Das New Yorker Startup Caper entwickelte den ersten Einkaufswagen mit automatisierter Warenabrechnung. Der Einkaufswagen sieht aus wie jeder andere auch, außer dass obendrauf ein Tablet und drumherum ein Plastikgehäuse angebracht ist. Der Kunde scannt das Produkt ein, kann jederzeit einsehen, wie viel der Wageninhalt momentan kostet und begleicht anschließend direkt am eingebauten Kartenterminal seine Rechnung. Laut Caper sind die Einkaufswägen bereits in zwei Handelsketten der Millionenmetropole im Einsatz.

 

Bildquelle: Photo by NeONBRAND on Unsplash