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Die Digitalsteuer ist da

Am 1. Jänner 2020 ist sie offiziell in Kraft getreten: die Steuer auf Einnahmen aus Onlinewerbung. Ab 1. November wird Google die Gebühr für die Auslieferung von Anzeigen in England, in der Türkei und in Österreich aufschlagen.

Seit Anfang dieses Jahres gilt in Österreich die Digitalsteuer. Konkret bedeutet das: Steuerbehörden verlangen fünf Prozent auf Einnahmen aus Onlinewerbung von Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 750 Millionen Euro. Damit trifft die Abgabe vor allem große Internetkonzerne wie Google und Co. Der Suchmaschinen-Gigant dreht den Spieß jetzt allerdings um und wälzt die Steuer auf seine Kunden ab.

Neue Google-Gebühren

In einer E-Mail vom 1. September 2020 teilt Google mit, dass ab dem 1. November eine Gebühr für Anzeigen aufgeschlagen wird. Diese soll für alle Anzeigen anfallen, die von Nutzern innerhalb Österreichs gesehen werden. Das heißt: Auch Werbetreibende außerhalb von Österreich sind laut dem Schreiben betroffen. Entscheidend ist nur, dass die Anzeigen von Nutzern in Österreich gesehen werden. Die Gebühr will Google ab Anfang November berechnen. Das Gute daran: Die Gebühr wird dann nicht rückwirkend berechnet.

“In Österreich ausgelieferte Anzeigen: Digitalsteuer von 5 % auf Ihrer Rechnung oder Ihrem Kontoauszug.” Auszug: Google E-Mail vom 1. September 2020

Quelle: t3n, Google

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