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Die Technologie-Trends für 2019

Vermehrte künstliche Intelligenz im Alltag und der Industrie, Mobiles Bezahlen oder Blockchain. 2019 bringt genauso viele Technologie-Entwicklungen mit sich wie das vergangene Jahr.

2019 wird alles andere als langweilig – zumindest nicht im Technologie-Bereich. Viele der Trends aus dem Jahr 2018 werden uns auch 2019 weiterhin begleiten, zugleich kommen aber auch neue Innovationen hinzu.

Sprachassistenten auf dem Vormarsch

Alexa hat vergangenes Jahr ordentlich für Gesprächsstoff gesorgt – doch sie war erst der Anfang. Unzählige Diskussionen rund um Datenschutz und Nützlichkeit seien mal dahingestellt – die Reise mit den Sprachassistenten soll auch 2019 weitergehen. Jack Wetherill, Marktforscher bei Futuresource, geht davon aus, dass immer mehr Produkte mit Sprachassistenten ausgestattet werden – beispielsweise Kopfhörer. Auch Fernseher sollen neben den bisherigen Smart-TV-Standardfunktionen über einen smarten Assistenten verfügen.

Mit der wachsenden Anzahl an Geräten, die über Sprachassistenten verfügen, gliedern sich die smarten Assistenten immer mehr in unseren Alltag ein. Eine aktuelle Studie von Ericsson zeigt, dass 60 Prozent der Nutzer von virtuellen Assistenten davon ausgehen, dass diese in drei Jahren unsere Stimmungslage erkennen können. Weitere 65 Prozent glauben daran, dass Sprachassistenten sich in drei Jahren in Diskussionen einmischen und mitdiskutieren wie Familienmitglieder.

Mobiles Bezahlen – Apply Pay erreicht Österreich

In Deutschland können Apple-Nutzer bereits seit Weihnachten via dem Bezahldienst Apple Bay mobil bezahlen. Auch Google, viele Sparkassen und Volks- sowie Raiffeisenbanken haben einen solchen Dienst im Programm. Apply Pay wird bald auch Österreich erreichen. Experten sind der Meinung, dass insbesondere jüngere Menschen künftig verstärkt mit dem Smartphone bezahlen. Momentan wird der Dienst zumindest in Deutschland jedoch noch eher spärlich in Anspruch genommen.

Blockchain

Lange nur für die Kryptowährung Bitcoin bekannt, dürfte die Blockchain-Technologie im kommenden Jahr auch bei neuen Projekten zum Einsatz kommen. Laut Mike J. Walker, Research Vice President bei Gartner, hat die Technologie den Höhepunkt des Hypes mittlerweile hinter sich gelassen und kann in den kommenden Jahren produktiv eingesetzt werden. Blockchain ist deshalb so reizvoll, weil Vorgänge verschlüsselt in einer Datenbank gespeichert werden – und das nicht zentral, sondern auf den Rechnern der Nutzer. Außerdem gelten jegliche Informationen als fälschungssicher, weil sämtliche Kopien einer Datei immer auf demselben Stand sind. So können Geschäfte mit unbekannten Personen auch ohne externe Kontrollinstanzen – wie etwa eine Bank – abgewickelt werden. Gartner schätzt den Geschäftswert von Blockchain im Jahr 2030 auf 3,1 Billionen Dollar.

 

Quellen: futurezone, diepresse.