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Digitales Werkstattgespräch mit Tomaselli Gabriel Bau

Im Zuge des digitalen Werkstattgesprächs der „Digitalen Perspektiven der Sparte Gewerbe und Handwerk“ informierte Philipp Tomaselli am 17. April in Nenzing über seine Herangehensweise an die Digitalisierung in der Baubranche. Gemeinsam mit den Partnern von Primus Immobilien, BHM-Ingenieure und AAZT Architekten erklärte er das BIM – Building Information Modeling und teilte seine eigenen Erfahrungen mit den anwesenden Gästen. Über 100 Interessierte folgten der Einladung und diskutierten während und nach der Veranstaltung bei Drinks und Burger über die Herausforderungen der Digitalisierung und mögliche Lösungen.

Baustelle wird digital

Philipp Tomaselli hat eine klare Philosophie für seine Kunden: optimale Lösungen für deren baulichen Herausforderungen und Fragestellungen zu finden. „Vor fünf Jahren begann die Digitalisierung mit Maschinensteuerung. Heute ist das schon fast der Standard. Auf die Maschinen folgten bald schon viele weitere Schritte. Heute sind Baustellen online vernetzt, was die Arbeit enorm erleichtert. Die Mitarbeiter selber können bei Bedarf Geräte digital vorreservieren und disponieren. Die digitale Vernetzung ist bei uns im Unternehmen bereits Alltag und soll natürlich, wo sinnvoll, noch weiter ausgebaut werden“, so Tomaselli.

Alles neu mit BIM

Philipp Tomaselli erläuterte weiter, wie BIM – Building Information Modeling das Arbeiten grundlegend verändert – vor allem durch die Zusammenarbeit mit den Partnern von Primus Immobilien als Bauträger, BHM-Ingenieure als Ingenieure und AAZT als Architekten.
„BIM versteht sich als eine Arbeitsmethode im Planungs-, Abwicklungs- und Betriebsprozess, welche auf digitalen Gebäudemodellen basiert. Mit BIM ist es möglich, vorab mehrdimensional digital zu bauen. Der digitale ‚Zwilling‘ soll das gemeinsame Bauen von Kunden, Planern und Ausführenden grundlegend verbessern und effizienter gestalten. Schon in einem frühen Stadium kann ein Entwurf für den Kunden erlebbar gemacht werden. Änderungswünsche können frühzeitig, vor Baubeginn, erkannt und umgesetzt werden. BIM bietet zum Beispiel die Möglichkeit, ganz einfach digital Wände zu verschieben, unterschiedliche Fliesen zu verlegen und andere Fenster einzusetzen. BIM ermöglicht eine schnelle und effiziente Planungs- sowie Kostenoptimierung. Damit BIM funktionieren kann, ist es wichtig kooperativ zu denken und Partnerschaftsmodelle zu entwickeln“, erklärte Philipp Tomaselli abschließend.
Das komplette digitale Werkstattgespräch gibt es auf der Facebookseite der Digitalen Perspektiven zum Nachschauen.