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Eine zusätzliche Filiale – rund um die Uhr geöffnet

Ein Onlineshop gehört heute zu einem erfolgreichen Unternehmen dazu – das ist längst nichts Neues mehr. Nachdem ich gemeinsam mit meinem Mann Remo und meinen Mitarbeiterinnen die drei ediths-Filialen in Dornbirn, Götzis und Bizau aufgebaut hatte, war der nächste logische Schritt deshalb der Onlineshop von ediths.

Nur mit „Vollgas“

So ein Projekt ist eine große Herausforderung und natürlich auch mit Risiken verbunden. Ich sehe den Onlineshop eigentlich wie eine weitere Filiale – und kostet genauso wie eine Filiale gewaltig viel Geld. Für Remo und mich war klar, wenn wir mit einem Onlineshop starten, denn machen wir nix halbes, sondern geben von Anfang an „Vollgas“. Das bedeutet, dass gleich beim Start das volle Sortiment sein muss, sonst ist der Webshop uninteressant für die Kundschaft. Das volle Sortiment bedeutet aber auch ein dementsprechend volles Risiko, das man meiner Meinung nach aber eingehen muss, wenn man erfolgreich ins Onlinebusiness einsteigen will.

 

Ein Gesicht geben

Weil der Onlineshop auch für den deutschen Markt gedacht ist, war es eine zusätzliche Herausforderung, die neuen Kund/innen zu erreichen: Schließlich ist ediths keine international bekannte Marke. Wir haben deshalb viel mit Google Ads gearbeitet und so die Leute auf unseren Shop aufmerksam gemacht. Damit der Onlineshop nicht nur ein Geschäft ist, binden wir auch Content Marketing mit ein: Mit einem eigenen Blog versuchen wir, Persönliches mit einzubinden und dem Onlineshop ein Gesicht zu geben. Social Media ist natürlich auch zentral: Drei Mitarbeiterinnen kümmern sich bei ediths um den Auftritt auf Facebook und Instagram.

 

Ein Onlineshop ist wie eine zusätzliche Filiale – die allerdings rund um die Uhr geöffnet ist. Die Kund/innen kommen nicht zu den üblichen Öffnungszeiten, sondern dann, wenn sie am besten Zeit dafür haben: Und das ist nun Mal bei den meisten das Wochenende oder ein Feiertag. Wer einen Onlineshop eröffnen möchte, muss diesen Aspekt auf jeden Fall mitbedenken. Denn es braucht auch Personal für diese Zeiten.

 

Meine Tipps für alle, die ihr Unternehmen um einen Onlineshop ergänzen wollen:

  • Von Anfang an mit Vollgas dabei sein und das Projekt Onlineshop zu 100% angehen: Ganz oder gar nicht.
  • Social Media mit einbinden und dem Onlineshop einen persönlichen Touch geben
  • Google Ads nutzen und auch auf Facebook gezielt werben: Die vergleichsweise geringen Investitionen lohnen sich viel mehr, als gewöhnliche Flyer.
  • Am Ball bleiben, auch wenn es Startschwierigkeiten gibt – wie in einem stationären Geschäft auch. Durchhaltevermögen ist der Schlüssel.

 

 

Edith Klinger ist die Gründerin von ediths. Seit einem Jahr gehört neben drei Filialen auch ein Onlineshop zum Unternehmen, das auf Dekorationsartikel im skandinavischen Design spezialisiert ist. Uns erzählt sie jetzt, was alles zur Eröffnung eines Onlineshops dazugehört und welche Dinge sie gerne vorher gewusst hätte.