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Facebook braucht Zeit, rentiert sich aber

Kann eine Produkteinführung eines Biermischgetränks nur über Social Media funktionieren? Ja, und wie – das zeigten Sabine Treimel und Christian Küng beim „Digitalen-Perspektiven-Stammtisch“ bei Fohrenburger Anfang Juni.

Über 50 Interessierte kamen in die „Brauerei Stuba“ und das nicht nur wegen des guten Bieres, sondern um von Marketingleiterin Sabine Treimel und Christian Küng, Leiter der Agentur pop up communications Information aus erster Hand zu erfahren. Mit dem „Einhorn“-Bier möchte Fohrenburger eine freche, dynamische Zielgruppe ansprechen, die zudem mobile unterwegs ist. Dass die Produkteinführung dazu auf Social Media Kanälen passiert, ist eine logische Konsequenz. Mit dem Hashtag #findedaseinhorn, einer Social Wall und viralem Marketing ohne Bezug zur Brauerei machte die Brauerei Fohrenburg im Netz neugierig. Anschließend streute Fohrenburger mittels witzigen, actionreichen Videos sowie den Gastronomiepartnern das „Einhorn“ erstmals am Markt: „Wir haben einen Schwerpunkt auf Bewegtbild gesetzt, da die Zielgruppe ganz stark in den Sozialen Medien unterwegs ist und diese die Videos in ihren Algorithmen bevorzugen“, begründete Christian Küng die Wahl für die Online Marketing Strategie.

 

Mit Geo- und Alters-Targeting zum Erfolg

Die Verantwortlichen definierten die Zielgruppe sehr genau. Und sprachen die potenziellen Kunden zielgerichtet in den Sozialen Netzwerken mittels demografischen und geografischen Eigenschaften sowie den passen Interessen an. Zwei Drittel des Marketingbudgets setzte Fohrenburger bei der Produkteinführung des „Einhorn“-Drinks auf Social Media. Neben Instagram und Youtube spielte Facebook die Hauptrolle. Christian Küng gab mit auf den Weg: „Facebook braucht Zeit, um zu wachsen, rentiert sich aber.“ Rentiert hat sich der Abend auch für alle Anwesenden, denn neben dem Input gab es auch das „Einhorn“ zu trinken und einen Sechser-Träger mit nach Hause.

Zum zweiten Mal gab ein Unternehmen bei den Digitalen Perspektiven Einblick in ein aktuelles Projekt. Die nächste Chance auf frische digitale Ansichten gibt’s am 21. Juni im WIFI Dornbirn zum Thema Online-Datenschutz mit Rechtsanwältin Dr. Christine Knecht-Kleber.

 

Bildquelle: pexels.com