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FaceTime für alle

Mit iOS 15 und iPadOS 15 öffnet Apple FaceTime für Android und Windows und wird damit ein wenig mehr wie Zoom – per Browser. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für FaceTime-Calls bleibt weiterhin.

Bislang waren FaceTime-Calls nur mit den eigenen Betriebssystemen iOS und macOS möglich. Das ändert sich nun. Apple-Nutzer*innen können ab Herbst 2021 künftig Einladungslinks per Mail, WhatsApp oder Kalender an ihre Kontakte schicken. Diese Links wiederum können Android- oder Windows-Nutzer*innen verwenden, um miteinander per Video zu sprechen. Das funktioniert dann per Browser wie Edge oder Chrome, eine App dafür wird es nicht geben.

Mit dieser Neuerung scheint der Apple-Konzern die neue Anwendung als Alternative zu Zoom oder Google Meet zu positionieren – also im Geschäftsumfeld.

Im Zuge der Apple-hauseigenen Entwicklerkonferenz WWDC2021 Anfang Juni stellte Firmenchef Tim Cook die neuen Funktionen von iOS 15 und iPadOS15 vor.

Nützliche Features

Apple wäre nicht Apple, wenn die Entwickler nicht gleich auch noch ein paar sympathische Features für den Video-Call mitliefern würden: Der Portrait-Modus fokussiert auf die Person und lässt den Hintergrund „verschwimmen“ – stellt ihn also unscharf. Eine Rastereinstellung ermöglicht es zudem, bei Gruppenanrufen alle Teilnehmer*innen gleichzeitig zu sehen. Auch am Audio hat Apple geschraubt. Mit 3D-Audio während des FaceTime-Anrufs hört man die Stimme der jeweiligen Person aus der Richtung, wo die Person sich auf dem Display befindet – ein neues Hörerlebnis wird geschaffen.

Weitere Verbesserungen in iOS15

Das war aber bei weitem nicht alles: Um sich noch besser auf die Arbeit konzentrieren zu können, liefert iOS15 neue Fokus-Einstellungen: Der/die User*in kann einen eigenen Fokus erstellen und damit bestimmen, wer ihm/ihr Mitteilungen schicken kann. Per Fokus lässt sich außerdem der Homescreen anpassen, um etwa nur bestimmte Apps für die Arbeit oder zur Unterhaltung anzuzeigen, wie Apple erklärte.