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Shöpping & Corona?

Amazon und eBay kennt jeder, aber haben Sie schon einmal von der Online-Plattform shöpping gehört? Neben den international bekannten Platzhirschen war der Online-Marktplatz shöpping in der Vergangenheit noch etwas unbeachteter – Corona hat dies schlagartig geändert.

Bei shöpping handelt es sich, wie bei Amazon, eBay und Co., um einen Online-Marktplatz. Noch konkreter: Um ein Tochterunternehmen der Österreichischen Post AG, welches 2017 gegründet wurde. Der große Vorteil der jungen Online-Plattform: Der Konkurrenzkampf hält sich noch in Grenzen und daher ist sie besonders für Kleinunternehmen attraktiv. Georg Pölzl, Post-Generaldirektor, hat erst kürzlich bekannt gegeben, dass die Shopping-Plattform vor allem in den letzten Wochen stark gewachsen ist und inzwischen schon knapp 700 Händler zählt. Allein in den letzten Tagen sind rund 100 neue Anbieter hinzugekommen.

Corona-Hilfspaket?

Die Corona-Krise sorgt zwar für viele Negativschlagzeilen, hat aber den Blick der Konsumenten für regionale und lokale Händler geschärft. Shöpping will mit einem „shöpping-Coronapaket“ diesen lokalen Händlern unter die Arme greifen. Und zwar mit folgenden Maßnahmen:

  • Bist Ende Mai entfallen verschiedenste Gebühren für interessierte Anbieter
  • Gratis Marketingaktionen
  • Günstigere Zustellungskosten 

Regional & lokal

Das Ziel von shöpping war bereits vor der Corona-Krise, die österreichischen Kunden mit den österreichischen Händlern zusammen zu bringen und so die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Und gerade jetzt ist das wichtiger denn je!

Inzwischen gibt es bereits mehr als ein Millionen Produkte auf der Online-Plattform. Was diese miteinander verbindet? Alle Produkte – und zwar ausnahmslos – stammen von österreichischen Händlern und Produzenten.

Wie funktioniert shöpping?

Während die Einteilung der Produktkategorien auf shöpping stark an jene von Amazon, eBay und Co. erinnern, gibt es einen großen Unterschied zu den Big Playern: der Versand. Dieser erfolgt ausschließlich über die Österreichische Post. Ein weiterer Vorteil von shöpping, die Plattform ist günstiger als ihre Konkurrenz. Es gibt weder monatliche Fixkosten noch eine Grundgebühr. Es fallen zwar für jedes verkaufte Produkte prozentuale Kosten an, allerdings bezahlt man ausschließlich für die tatsächlich verkaufte Ware.

Hast du schon einmal etwas über den Online-Marktplatz shöpping bestellt?

Quelle: Österreichische Post, shöpping
Photo by rupixen.com on Unsplash