…

Siri bezahlt ab sofort bei 7-Eleven deinen Tank

7-Eleven führte Anfang Sommer eine Erweiterung des 7Rewards-Treueprogramms in ausgewählten Geschäften in Amerika ein. Das Pilotprogramm hat das Ziel, eine kontaktlose Zahlungsoption anzubieten und somit Berührungspunkte beim Tanken zu vermeiden.

Mit einer Kombination aus der Funktion „Siri-Kurzbefehle“ und einer von 7-Eleven entwickelten Software, ist es möglich, dass Kunden über das 7Rewards-Treueprogramm kontaktlos für Kraftstoff bezahlen können. Bisher ist 7-Eleven der erste Einzelhändler, der diese bequeme Siri-Funktionalität anbietet.

Mobil bezahlen: „Siri, jetzt tanken“

Um über das 7Rewards-Treueprogramm in der 7-Eleven-App zu bezahlen, müssen Kunden die aktuellste 7-Eleven-App herunterladen und in den Kontoeinstellungen unter Zahlung die Kredit- oder Debitkarteninformationen hinterlegen. Dann ganz einfach Zapfsäule auswählen und die bevorzugte Kraftstoffmenge. Um den Kauf abzuschließen, muss die Zahlung über die App autorisiert und Siri die Verknüpfung mit der 7-Eleven-App erlaubt werden. Einmal eingerichtet, müssen Kunden die App nicht einmal mehr öffnen, um zu bezahlen.

Kein Vorreiter

Während 7-Eleven der erste Händler ist, der die Siri-Funktion dementsprechend nutzt, ist der Konzern nicht der erste mit dieser Idee. Das Programm von 7-Eleven kommt nur wenige Monate nach einer Ankündigung von Amazon und ExxonMobil auf der CES (Consumer Electronics Show) im Januar 2020: Dass wir mit Amazons Alexa im Auto irgendwann in der Lage sein werden, an Tankstellen in den USA Benzin zu kaufen. Jeder, der dann ein Alexa- oder Echo-taugliches Auto fährt bzw. ein Auto, welches den Sprachassistenten integrieren kann, hat die Möglichkeit an der Zapfsäule mithilfe von Alexa zu bezahlen. Amazons Plan begann zwar noch vor der aktuellen Corona-Krise, allerdings werden die aktuellen gesundheitlichen Bedenken den Zeitplan für mehr berührungslose Zahlungsoptionen vorantreiben.

Durchaus auch interessant für den österreichischen Markt, oder?

Quelle: Voicebot

Photo by Juan Fernandez on Unsplash