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Telegramme im Internet of Things bei Fusonic

Im Rahmen des Digitalen Perspektiven Stammtisches am 16. April, gaben CEO und Co-Founder Matthias Burtscher sowie Softwareentwickler Lukas Bickel vom Softwareunternehmen Fusonic in Götzis Einblicke in die LoRaWAN-Technologie, welche das Vernetzen von Sensoren und somit den Ausbau des Internet of Things signifikant vereinfachen kann.

„Die richtige Software kann alles verändern“, lautet das Credo von Fusonic und genau das hat sich die Firma aus Götzis vorgenommen. Viele namhafte Unternehmen unterstützen sie bereits bei der Schaffung digitaler Innovationen. Dabei kommen unterschiedlichste Technologien zum Einsatz. Eine davon ist LoRaWAN. Die Abkürzung steht für „Low Power Wide Area Network“ und ermöglicht das simple und energieeffiziente Versenden von Mess- und Sensordaten. Da sich die notwendige Infrastruktur leicht einrichten lässt und für die jahrelange Energieversorgung bereits eine Batterie ausreicht, bietet LoRaWAN eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten. Hierzu gehören unter anderem Parksensoren im Bereich Smart City, Feuchtigkeitssensoren in Smart Homes, die Lieferung von Wetterdaten abgelegener Messstationen, das Tracking von Vertretern bedrohter Tierarten in der Natur, die Erfassung der Bodenbeschaffenheit in der Landwirtschaft oder Smart Metering. Die Anwendungsmöglichkeiten sind beinahe grenzenlos.

Smart Metering mit LoRaWAN

Anhand eines Kundenbeispiels erklärte Lukas Bickel die Umsetzung von LoRaWAN in der Praxis: Viele Privatpersonen kennen die unangenehme Situation, wenn sie nach einem Arbeitstag nach Hause kommen und im Briefkasten eine Benachrichtigung mit einer ungünstig gelegenen Terminvorgabe für die Wasserzählerablesung vorfinden. Sofern der Termin nicht wahrgenommen werden kann, werden fallweise bis zu 125 Euro für die erneute Anfahrt in Rechnung gestellt.

Genau in solchen Fällen könne LoRaWAN jedoch Abhilfe schaffen. Durch Smart Metering werden mit dem Einsatz intelligenter Zähler die Verbräuche von Wasser, Strom oder Gas automatisch übermittelt. Auf diese Weise können die bisher notwendigen Hausbesuche ersetzt werden. „Die Sensoren versenden regelmäßig kleine Datenpakete an eine Basisstation. Die daraus gewonnenen Informationen geben wertvolle Einblicke in die Verbrauchswerte und können so zur Energie- und Effizienzoptimierung genutzt werden“, erklärte Bickel. Das Praxisbeispiel stammte zwar aus der Schweiz, doch auch in Vorarlberg ist die LoRaWAN-Technologie bereits verfügbar.

Digitaler Stammtisch on Demand

Wer das Event verpasst hat, kann sich nun bequem auf unserer Digitalen Perspektiven Facebook-Seite den #DeepDive ansehen.