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Präsentieren 2.0 mit Prezi, HaikuDeck und Co.

Bei Präsentationen gilt vor allem eines: Weniger ist Mehr. Wir zeigen dir, mit welchen Tools du Präsentationen erstellst, die in Erinnerung bleiben.  

Präsentationen begleiten uns beinahe durch unsere gesamte berufliche Laufbahn. In der Schule angefangen, zur Universität, bis hin zum Arbeitsalltag – überall begegnen sie uns. Die klassische Powerpoint-Variante hat vermutlich jeder von uns schon einmal erstellt – doch welche anderen Tools bieten eine Alternative zu Powerpoint?

Prezi

Prezi bietet seinen Nutzern etwas völlig Neues: Das klassische „Folien-Konzept“ gibt es hier nämlich nicht. Die Präsentationssoftware ermöglicht offene, zoombare Leinwände, die Beziehungen zwischen dem großen Gesamten und den Details aufzeigen. Du ordnest die Inhalte (Texte, Bilder, Grafiken, Filme) also auf einer großen Fläche an. Während der Präsentation zoomst du an die Objekte heran, sodass sie groß auf dem Bildschirm zu sehen sind. Diese Möglichkeit zur nicht-linearen Präsentation, also dem freien Navigieren zu einzelnen Inhalten auf der Leinwand, während der Präsentation, ist eine besondere Eigenschaft von Prezi und damit eine abwechslungsreiche Alternative zu Powerpoint.

Google Slides

Google Slides eignet sich besonders zum kollaborativen Arbeiten an Präsentationen. Das Cloud-basierte Tool ermöglicht es, Präsentationen mit anderen Nutzern zu bearbeiten und sie von überall aus für den Vortrag zu verwenden. Neben verschiedenen Designs und Vorlagen stehen den Nutzern auch unzählige Schriftarten zur Auswahl.

HaikuDeck

Möchtest du besonders Bilder in den Fokus der Präsentation stellen, dann ist HaikuDeck womöglich einen gelungene Alternative für dich. Sowohl per App, als auch am PC lassen sich hier Präsentationen kinderleicht entwerfen. Die Präsentationen speicherst du anschließend online auf deinem Benutzerkonto.

Tipps zur Gestaltung

Ganz egal ob bei Powerpoint, Prezi oder beliebigen anderen Tools: Die Gestaltung der Präsentation ist ein wichtiger Faktor, um die Zuhörer bei Laune zu halten.

Beamer verschlucken bei unterschiedlichem Tageslicht sowohl helle als auch dunkle Farben. Das bedeutet, dass sich eine Farbe wie hellgelb beispielsweise nicht mehr vom weißen Leinwandhintergrund unterscheiden lässt. Eine Kombination von dunklen Hintergrund und dunkler Schrift lässt die beiden Farben miteinander verschmelzen. Wählst du also unpassende Töne für Hintergrund und Schriftfarbe, ist von der Folie möglicherweise nicht mehr alles zu erkennen.

Packe nicht zu viel Text auf eine Folie! Der Zuhörer sollte vor allem deinem Vortrag folgen, und nicht nur mit Lesen beschäftigt sein. Freie Flächen auf der Folie sorgen für ein aufgeräumtes Gesamtbild und geben dem Text mehr Wirkung. Bilder sollten nicht vom Text ablenken und vor allem eine hohe Auflösung haben. Ist der Text eher linkslastig, platzier das Bild auf der rechten Seite, um ein ausgewogenes Gesamtbild zu erreichen.

 

Photo by Marcos Luiz Photograph on Unsplash