…

Virtual Reality im E-Commerce gekonnt einsetzen

Wo der Fantasie kaum Grenzen gesetzt werden, beginnt das interaktive Verkaufserlebnis. Auch im Onlinehandel bringt die Virtual Reality-Brille neue Möglichkeiten für Unternehmen mit sich.

Laut der österreichischen E-Commerce Studie 2017 des Handelsverbandes erreichten die Ausgaben im Onlinehandel im letzten Jahr Rekordhöhe. Dabei zeigt sich, dass Bestellungen am häufigsten über das Smartphone erfolgen. Damit sind Tablets, Smartphone und Co. nicht nur für Nutzer, sondern auch für Händler von immer größerer Bedeutung. Um beim Konsumenten eine außergewöhnliche Costumer Experience zu schaffen, greifen Händler vermehrt zur Virtual Reality (VR). Doch welche Chancen bringt die Technologie mit sich und wo liegen ihre Grenzen?

Onlineshopping: Brille aufsetzen und begeistern lassen

Besonders für hochpreisige Produkte wie Autos oder Fertighäuser ist der Einsatz von VR beim Online-Shopping empfehlenswert. Der Kunde kann so in virtuelle Welten eintauchen und lebt das Einkaufserlebnis intensiver. Auf diese Weise kommen Emotionen auf und der Nutzer entwickelt prompt eine stärkere Bindung zum Produkt. Die Technologie bietet Unternehmen die Möglichkeit, den Kontakt zum Kunden auf eine neue Eben zu heben und ihm noch dazu ein interaktives Kauferlebnis zu bieten. Mittels VR lassen sich außerdem Produkte platzieren, werbende Informationen transportieren und höhere Umsätze im digitalen Absatzkanal erzielen. Besonders interessant ist Virtual Reality auch für Produkte, die sich selbst über Text, Bild oder Video nur schwer erklären lassen. Aus diesem Grund sollten auch Firmen aus dem B2B-Bereich offen für den neuen Technologie-Trend sein.

(Beinahe) Grenzenloses Vergnügen

Hohe Anschaffungskosten und möglicherweise eingeschränkte Bewegungsfreiheit sind einige der wenigen negativen Aspekte, die die VR-Brille mit sich bringt. Sich diesen Barrieren anzunehmen, lohnt sich jedoch, wie auch das Beispiel der Modebranche zeigt. Während im Geschäft oft nur drei Kleidungsstücke mit in die Umkleidekabine genommen werden dürfen, werden dem Nutzer im virtuellen Shop keine Grenzen gesetzt. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass solche Technologien nicht nur zum „Selbstzweck“ im Unternehmen eingeführt werden sollten, da ihre Anwendungsweise auf lange Sicht gut durchdacht und organisiert sein muss.

 

Mehr zur Virtual Reality im Onlinehandel gibt’s hier.

Photo by Bruce Mars on Pexels