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Was ist E-Commerce?

Das Internet nimmt als weltweiter Marktplatz an Bedeutung zu.

E-Commerce ist einfach ausgedrückt „Onlinehandel“, also der Kauf und Verkauf von Waren und Leistungen über eine elektronische Verbindung, in den meisten Fällen im Internet. Zu E-Commerce gehören unter anderem Webshops für End- und Unternehmenskunden, E-Mail-Bestellservices und -Newsletter, Kleinanzeigen im Internet, aber auch Services wie Telebanking oder Online-Steuerabwicklung.

Überall und jederzeit

Der Vorteil von E-Commerce ist in erster Linie die räumliche und zeitliche Unabhängigkeit. Dem Kunden steht es frei, entspannt nach dem Sonntagsfrühstück seinen Einkauf Online zu erledigen. Theoretisch kann von jedem Ort mit Internetanschluss eine Bestellung abgegeben werden, es muss keine Reise zu einem physischen Geschäft angetreten werden. Mit Hilfe von Programmen und abgestimmten Logistikprozessen, werden die Bestellungen bei größeren Webshops bereits automatisch bearbeitet und schnell abgewickelt. Das spart Verkaufspersonal und -räume, im Gegensatz dazu ist aber mit einem vermehrten Aufwand im Bereich der Logistik und der IT zu rechnen.

Raus aus den Kinderschuhen

Der Nachteil im Gegensatz zum Kauf in einem Geschäft ist natürlich, dass eine Ware vorab nicht real begutachtet werden kann und zunächst der persönliche Kontakt fehlt. Gerade in der Anfangszeit des Online-Auktionshauses eBay sammelten sich skurrile Vorfälle, bei denen nur Fotos oder leere Originalverpackungen von gekauften Gegenständen im Briefkasten der Käufer landeten. Inzwischen haben sich aber viele seriöse Shops etabliert und das Risiko ist dort gering. Auch der Kundenservice ist inzwischen dank E-Mail und Live-Chats gut möglich. Der Onlinehandel ist seinen Kinderschuhen entwachsen und in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

 

Bildquelle: Unsplash