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YouTube Shorts kommt nach Österreich

Nach Instagram versucht nun auch YouTube auf den TikTok-Trend aufzuspringen: YouTube führt mit „YouTube Shorts“ eine eigene Kurzvideo-Funktion für Smartphones ein. Seit Kurzem ist diese Funktion auch in Österreich und Deutschland verfügbar.

YouTube – der Branchenveteran in Sachen Videos – springt spät aber doch, auf den Kurzvideo-Trend auf. Die sogenannten „YouTube Shorts“ orientieren sich dabei stark an TikTok. Die maximal 60 Sekunden lange Clips sollen direkt mit dem Smartphone produziert und hochgeladen werden. Sogar Hoch- statt Querformat wird endlich beim beliebten Videoportal Einzug halten. Darüber hinaus steht den Nutzerinnen und Nutzern ein eigener YouTube-Medienplayer mit einer Auswahl an verschiedenen Audioclips zur Verfügung. Werden diese eingesetzt, sind die Videos allerdings nur auf eine Dauer von 15 Sekunden beschränkt. Interessant, dass YouTube nun zu kurzen Botschaften aufruft, während Konkurrent TikTok offenbar die Maximallänge seiner Videos auf drei Minuten erweitern möchte.

 

Fast überall auf der Welt verfügbar

Der eine oder die andere hat die meist mit dem Hashtag #shorts gekennzeichneten Videos vielleicht schon auf YouTube entdeckt. Dort ist mittlerweile ein eigener „Shorts-Player“ eingerichtet, ähnlich wie man es bei Instagram von den Reels kennt. Auch auf der Startseite werden sie ausgespielt. Bisher konnten aber Userinnen und User in Österreich, Deutschland und der Schweiz das Tool noch nicht für eigene Videos nutzen. Seit Juli 2021 sind aber neben dem DACH-Raum auch mehr als 100 weitere Länder weltweit neu mit dabei.

Ein paar bekannte YouTuber haben die Funktion darum bereits ausprobiert. Reizvoll ist vor allem, dass man für TikTok und Reels produzierten Content hier nochmal ausspielen und zusätzliche Reichweite generieren kann. Was allerdings manche Contentcreator abschrecken wird, ist, dass sie für die Kurzvideos von YouTube (vorerst) kein Geld erhalten. YouTube plant keine Umsatzbeteiligung an der Werbung, wie es für die klassischen Videos der Fall ist. Der Konzern ließ aber durchsickern, dass man einen eigenen Fonds einrichten möchte und dann erfolgreiche Videoblogger von „YouTube Shorts“ persönlich anschreiben werde.

 

Wer „YouTube Shorts“ ausprobieren möchte, für den hat YouTube auf seiner Supportseite eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung eingerichtet.

 

Mehr Infos zu YouTubes Kurzvideo-Konkurrenten TikTok und Instagram Reels finden sich übrigens hier auf unserem Blog:

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